Missionszentrale der Franziskaner

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Schweres Erdbeben in Mexiko

Missionszentrale sagt schnelle Hilfe zu

Mexiko wurde erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert. Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,1 auf der Richterskala lag im zentralen Bundesstaat Puebla. Die Behörden berichten von hunderten Toten und Verletzten. Viele Gebäude sind eingestürzt oder schwer beschädigt.

Auch in der Hauptstadt Mexiko City, 120 km entfernt, gab es Todesopfer und schwere Schäden. Die Menschen wurden aufgefordert ihre Häuser zu verlassen.

Die Missionszentrale hat sofort nach dem Beben mit den Franziskanern in den betroffenen Gebieten Kontakt aufgenommen. Leider ist die Lage aktuell noch äußerst unübersichtlich. Telefon und Internet sind in weiten Teilen zusammengebrochen.

Die Franziskaner haben bereits erste Soforthilfemaßnahmen eingeleitet und mit der Verteilung von Lebensmitteln und Medikamenten zu beginnen. Sie haben die Missionszentrale um Unterstützung gebeten und wir haben schnelle Hilfe zugesichert.

Bitte helfen Sie mit!
Missionszentrale der Franziskaner
IBAN: DE83 3705 0198 0025 0014 47
BIC: COLSDE33
Stichwort: Erdbeben Mexiko

Dem Menschen zugewandt

Die Botschaft des Franz von Assisi

„Und während er sonst gewohnt war, vor Aussätzigen große Abscheu zu haben, tat er sich jetzt Gewalt an, stieg vom Pferd, reichte dem Aussätzigen ein Geldstück und küsste ihm die Hand. Dann empfing er von ihm den Friedensgruß.“

Was in der Überlieferung durch seine drei Gefährten nur in wenigen undramatischen Sätzen beschrieben wird, ist wohl einer seiner tiefsten inneren Kämpfe und der größte Entwicklungsschritt von Franz von Assisi. Der Aussätzige ist die Überwindung des Ekels, der absoluten Ablehnung. Was schon aus der Ferne das Auge sieht, die Nase riecht und das Herz fürchtet, treibt zum Wegschauen, schnellen Vorbeireiten. Der Aussätzige ist der Fremde, der kranke Unbekannte, und - er ist Mensch. In seinem Menschsein hat er alle Bedürfnisse, Wünsche, Sehnsüchte, Träume, wie jeder andere. Vor allem aber will er wahrgenommen werden. Franz von Assisi steigt vom Pferd, dreht um, windet sich heraus aus seinen Widerständen. Öffnet sein Herz. Wendet sich dem Kranken, dem Fremden, dem Armen zu. Berührt ihn, und Franziskus erhält den Friedenskuss jenes Menschen, den er zuerst gefürchtet und schließlich umarmt hat.

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Hurrikan Irma verursacht schwere Schäden auf Kuba

Missionszentrale nimmt Kontakt zu Projektpartnern vor Ort auf

Hurrikan Irma hat auf Kuba schwere Schäden verursacht. Nach offiziellen Angaben sind in der Hauptstadt Havanna dicht bevölkerte Stadtteile überflutet worden und mehrere Häuser zusammengestürzt. Bisher muss von mindestens zehn Todesopfern ausgegangen werden und das ganze Ausmaß des Schadens wird erst nach und nach sichtbar.

Die Missionszentrale steht im Kontakt mit den Franziskanern vor Ort.  Fr. Luis Pernas OFM schreibt uns, dass der Konvent Santuario San Antonio de Padua durch den Sturm stark beschädigt worden ist. Das Internet funktioniert nach wie vor nur sehr sporadisch und die Verbindung reißt immer wieder ab. Fr. Luis bemüht sich zusammen mit seinen Mitbrüdern Nothilfe Maßnahmen zu koordinieren, um die Menschen in der Gemeinde mit Lebensmitteln, Matratzen und Kleidung zu versorgen.

Auch aus Santa Clara hören wir, dass es erst gestern wieder Strom gibt und viele Teile der Stadt ohne Wasser sind. Auch hier erwarten wir sehr zeitnah erste Bitten für die Unterstützung der Nothilfemaßnahmen.

Dem nicht genug besteht die große Angst, dass mit 'Maria' der nächste gefährliche Hurrikan schwere Verwüstungen in der Karibik anrichten könnte und die Situation sich für die Menschen weiter zuspitzt.

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DZI Spenden-Siegel Missionszentrale der Franziskaner ist vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen auf transparente, sparsame und ehrliche Verwendung von Spenden- geldern geprüft worden und hat das DZI-Spendensiegel erhalten.

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